Hilfe im SLUM von Kampala / Uganda

EDGET-Pate Andrew Craston aus einer Kirchengemeinde in Kaltenkirchen /bei Hamburg vermittelte uns den Kontakt zur NGO OBOIVU in Kinawataka, Kampala, Uganda. Die in Kaltenkirchen geschlossene Freundschaft mit Paul Onyayowun ließ uns aktiv werden. Mittlerweile sind viele WhatsApps ausgetauscht, viele emails geschrieben. EDGET begann sich zu engagieren, prüfte Gegebenheiten und die lokalen Mitwirkungsmöglichkeiten und Potentiale, beriet und .. startete ganz klein. Wieder wurde ein ganzheitliches Konzept entwickelt, d.h. "Hilfe zur Selbsthilfe" steht im Vordergrund. EDGET initiiert etwas, was es im Kleinen als Initiative schon gab und erweiterte das Modell mit praktikablen Vorschlägen, um Nachhaltigkeit zu gewähren. Ganz kurz: OBOIVU ist unterfinanziert, engagiert und in der örtlichen Community gut verankert. Beste Voraussetzungen, um Hilfe von EDGET zu erhalten.
URBAN GARDENING im Slum heißt: Nahrungsmittel selber mit gegebenen Mitteln zu produzieren, d.h. Pflanzen in Plastiksäcken großziehen, Plastikmüll sinnvoll fur die Nahrungsmittelproduktion einsetzen (Plastikflaschen z.B. für die Bewässerung). Dafür braucht es Schulung. Dafür benötigen die Bewohner*innen vorgezogene Pflanzen, Jungpflanzen und Setzlinge. Dafür sollten im Slum die hygienischen Grundlagen geschaffen werden. Die NGO muss Einkommen generieren dadurch, dass die Bewohner*innen zahlende Mitglieder der NGO werden, Rabatte erhalten und SERVICE bekommen, wenn die einfache Hauselektrik in einer Hütte nicht funktioniert. Starthilfe: Mit 600 € helfen wir, die hygienischen Verhältnisse im Slum Kinawataka zu verbessern, Schulungen können besser stattfinden, gefördert mit 370 €, Saatgut verbessert das Angebot (333 €), der vorhandene Garten wird als Show-Garden mit 300 € verbessert. Die Verwaltung der NGO wird professionalisiert (Webseiten-Entwicklung und Büro). Insgesamt fördern wir im ersten Schritt mit 1.900 €.